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Nachhaltigkeit im Postsektor

  • Postdienstleistungen verursachen Treibhausgasemissionen, diese entstehen vor allem durch Transporte von Briefen, Paketen sowie Express- und Kuriersendungen im Nah- und Langstreckenbereich. Die Postdienstleister stehen vor der Herausforderung, ihre Beförderungsketten so umzustellen, dass diese ökologisch nachhaltig werden. Die europäische und die deutsche Politik setzen dabei Rahmenbedingungen, die den Transformationsprozess unterstützen und steuern sollen. Es ist Ziel dieser Studie, die Entwicklungen zu einem ökologisch nachhaltigen Postsektor umfassend zu untersuchen. WIK-Consult und ihr Kooperationspartner Wuppertal Institut haben die Studie im Auftrag der Bundesnetzagentur erstellt und zwischen Januar und April 2024 bearbeitet. DiePostdienstleistungen verursachen Treibhausgasemissionen, diese entstehen vor allem durch Transporte von Briefen, Paketen sowie Express- und Kuriersendungen im Nah- und Langstreckenbereich. Die Postdienstleister stehen vor der Herausforderung, ihre Beförderungsketten so umzustellen, dass diese ökologisch nachhaltig werden. Die europäische und die deutsche Politik setzen dabei Rahmenbedingungen, die den Transformationsprozess unterstützen und steuern sollen. Es ist Ziel dieser Studie, die Entwicklungen zu einem ökologisch nachhaltigen Postsektor umfassend zu untersuchen. WIK-Consult und ihr Kooperationspartner Wuppertal Institut haben die Studie im Auftrag der Bundesnetzagentur erstellt und zwischen Januar und April 2024 bearbeitet. Die Studie setzt drei Schwerpunkte: erstens analysiert sie die Auswirkungen von rechtlichen Vorgaben zu Nachhaltigkeit und Standards zur Treibhausgasbilanzierung auf die Postdienstleister und den Wettbewerb im Postmarkt. Zweitens untersucht sie die Entwicklung des Umweltbewusstseins bei Kund*innen sowie deren Präferenzen für nachhaltige Postdienste. Drittens erarbeitet sie ein Konzept für eine Nachhaltigkeitsdatenerhebung der Bundesnetzagentur. Diese wird zukünftig nach dem Postrechtsmodernisierungsgesetz, das Stand April 2024 noch nicht beschlossen ist, durchzuführen sein. Methodisch beruht die Studie auf drei Säulen. Aufbauend auf einer ausführlichen Recherche veröffentlichter Quellen wurden Internetseiten von Postdienstleistern und Onlineshops hinsichtlich der dort angegebenen Nachhaltigkeitsinformationen ausgewertet. Drittens fanden Interviews und Workshops mit Akteuren aus der Postbranche sowie Forschungseinrichtungen im Bereich Nachhaltigkeit und Umwelt statt. Letztere hatten das Ziel, Veränderungen von Kundenbedürfnissen zu analysieren. In der Interaktion mit der Postbranche fanden insgesamt 42 strukturierte Tiefeninterviews mit Postdienstleistern und Verbänden statt. Thematische Schwerpunkte der Gespräche waren in einer ersten Interviewphase mit 39 Teilnehmenden die Auswirkungen rechtlicher Nachhaltigkeitsvorgaben auf Nachfrage, Kostenstrukturen, operative Prozesse und den Wettbewerb. In Workshops und drei weiteren Gesprächen wurden mögliche Indikatoren für eine zukünftige Nachhaltigkeitsdatenerhebung diskutiert. Daran nahmen insgesamt 19 Verbände und Dienstleister teil.show moreshow less

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Metadaten
Document Type:Report
Author:Sonja Thiele, Julia Wielgosch, Antonia Niederprüm, Jana Stuck, Petra Junk, Thorsten Koska, Jens Teubler, Christian Buschbeck
URN (citable link):https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:wup4-opus-87678
Publisher:WIK-Consult
Place of publication:Bad Honnef
Year of Publication:2024
Number of page:155
Language:German
Divisions:Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik
Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren
Dewey Decimal Classification:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften
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