Volltext-Downloads (blau) und Frontdoor-Views (grau)

Paradigmenwechsel im Verkehr: von der autodominierten zur verkehrsgerechten Stadt des Umweltverbunds : Erkenntnisse zur Gestaltbarkeit der urbanen Verkehrswende als gemeinschaftliche Pfadkreation hinsichtlich der Richtung, Größenordnung und Geschwindigkeit

  • Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung erfordern schnelles Handeln. Dies gilt auch für den städtischen Personenverkehr, der aufgrund eines hohen Anteils an motorisiertem Individualverkehr (vor allem Autoverkehr) sowie vielfältiger negativer Auswirkungen nicht als nachhaltig angesehen werden kann - etwa hinsichtlich CO2-Emissionen, Luftschadstoffen, Lärm, Unfällen und Flächeninanspruchnahme. Ein grundlegender Wandel hin zu deutlich weniger Autoverkehr hat bislang jedoch nicht stattgefunden. Lediglich einzelne Vorreiterstädte zeigen, wie ambitionierte Ansätze zur Verkehrsverlagerung erfolgreich umgesetzt werden können. Die publikationsbasierte Dissertation untersucht, welche Rolle eine ambitionierte Verkehrsverlagerung aus Klimaschutz- undKlimaschutz und nachhaltige Entwicklung erfordern schnelles Handeln. Dies gilt auch für den städtischen Personenverkehr, der aufgrund eines hohen Anteils an motorisiertem Individualverkehr (vor allem Autoverkehr) sowie vielfältiger negativer Auswirkungen nicht als nachhaltig angesehen werden kann - etwa hinsichtlich CO2-Emissionen, Luftschadstoffen, Lärm, Unfällen und Flächeninanspruchnahme. Ein grundlegender Wandel hin zu deutlich weniger Autoverkehr hat bislang jedoch nicht stattgefunden. Lediglich einzelne Vorreiterstädte zeigen, wie ambitionierte Ansätze zur Verkehrsverlagerung erfolgreich umgesetzt werden können. Die publikationsbasierte Dissertation untersucht, welche Rolle eine ambitionierte Verkehrsverlagerung aus Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsgründen in Großstädten einnehmen kann und sollte und "wie" ambitionierte Ansätze vorangebracht werden können. Dafür nutzt die Dissertation inter- und transdisziplinäre Forschungsansätze und analysiert die Fragestellungen anhand von theoretischen Überlegungen, Szenarioberechnungen, deutschen und europäischen Good Practices sowie Fallstudien der drei deutschen Vorreiterstädte Bremen, Karlsruhe und Leipzig. Die Ergebnisse dieser Dissertation zeigen, dass sich Städte ambitionierte Ziele zur Verkehrsverlagerung setzen sollten, etwa durch das eingängige, kurzfristige Ziel eines "Vier Viertel Modal Splits". Szenarioberechnungen verdeutlichen, dass durch ambitionierte Verlagerungsmaßnahmen relevante Beiträge zur Verkehrsverlagerung und CO2-Reduktion erzielt werden können. Die Analyse von Vorreiterstädten in Deutschland und Europa belegt, dass ambitionierte Maßnahmen schon heute erfolgreich umgesetzt werden und einzelne Städte den Anteil des motorisierten Individualverkehrs über Jahre hinweg kontinuierlich verringern konnten. Die Fallstudien von Bremen, Karlsruhe und Leipzig zeigen, wie komplexe Transformationsprozesse der Mobilitätswende von Veränderungsakteuren sowie durch ko-produktive Ansätze, Lernprozesse und selbstverstärkende Dynamiken vorangebracht werden können. Insgesamt unterstreicht die Dissertation, dass die Mobilitätswende als politisch zu gestaltendes, hochambitioniertes Gemeinschaftswerk voranzubringen ist.show moreshow less

Export metadata

Additional Services

Search Google Scholar    

Statistics

frontdoor_oas
Metadaten
Document Type:Doctoral Thesis
Author:Miriam Müller
DOI (citable link):https://doi.org/10.25926/BUW/0-840
Granting Institution:Bergische Universität Wuppertal
Year of Publication:2024
Number of page:156
Language:German
Divisions:Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik
Dewey Decimal Classification:380 Handel, Kommunikation, Verkehr