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Heizenergie-Feedback im Mehrfamilienhaus : Interface-Gestaltung als Schlüssel für die partizipative Energiewende

  • Mit der voranschreitenden Umsetzung der Energiewende rückt auch die Transformation des Wärmesektors stärker in den Fokus. Bislang sind hier eher geringe Fortschritte zu verzeichnen, was die Reduktion von Treibhausgasemissionen angeht. Gerade Mehrfamilienhäuser (MFH) sind durch die Heterogenität ihrer technischen Rahmenbedingungen - beispielsweise Baujahr, Gebäudehülle oder Größe sowie Bedürfnisse von Mieter*innen – ein herausforderndes Transformationsfeld. Die digitale Aufbereitung von Energieverbrauchsdaten kann Transparenz schaffen und zum Energieeinsparen sowie zu selbstwirksamen Handeln beitragen. Forschende des Wuppertal Instituts identifizierten im Rahmen von zwei Online-Befragungen, ob Mieter*innen offen, unentschlossen oderMit der voranschreitenden Umsetzung der Energiewende rückt auch die Transformation des Wärmesektors stärker in den Fokus. Bislang sind hier eher geringe Fortschritte zu verzeichnen, was die Reduktion von Treibhausgasemissionen angeht. Gerade Mehrfamilienhäuser (MFH) sind durch die Heterogenität ihrer technischen Rahmenbedingungen - beispielsweise Baujahr, Gebäudehülle oder Größe sowie Bedürfnisse von Mieter*innen – ein herausforderndes Transformationsfeld. Die digitale Aufbereitung von Energieverbrauchsdaten kann Transparenz schaffen und zum Energieeinsparen sowie zu selbstwirksamen Handeln beitragen. Forschende des Wuppertal Instituts identifizierten im Rahmen von zwei Online-Befragungen, ob Mieter*innen offen, unentschlossen oder ablehnend gegenüber Heizenergie-Feedback eingestellt sind. Insgesamt hängt dies unter anderem von Energiepreis-Betroffenheit, den verwendeten Mess-Sensoren sowie dem Vertrauen in den Datenschutz ab. Zusätzlich stellte sich heraus, dass die empfundene Selbstwirksamkeit ein zentraler Faktor für die Motivation ist und dadurch die Bereitschaft steigt, Energieeffizienz-Maßnahmen umzusetzen. Dabei ist jedoch entscheidend, dass das Heizenergie-Feedback für Mieter*innen möglichst verständlich, handlungsorientiert, alltagsnah ist - und die Auswirkungen, etwa auf Heizkosten und CO2-Emissionen - nachvollziehbar dargestellt werden. Um digitale Schnittstellen zu etablieren, sollten Nutzer*innen in puncto Energie- und Digitalkompetenz besser unterstützt werden und es sollten nur notwendige Daten erhoben und zusammengeführt werden, sodass datenschutzkonforme Strukturen entstehen.show moreshow less

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Metadaten
Document Type:Working Paper
Author:Aileen Reichmann, Christoph Tochtrop, Eva Eiling
URN (citable link):https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:wup4-opus-88846
DOI (citable link):https://doi.org/10.48506/opus-8884
Publisher:Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
Place of publication:Wuppertal
Year of Publication:2025
Number of page:8
Series Title (German):In Brief
Volume:2025,14
Language:German
Divisions:Zukünftige Energie- und Industriesysteme
Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren
Dewey Decimal Classification:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften
Licence:License LogoCreative Commons - CC BY - Namensnennung 4.0 International