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Triple I: Drei Integrationsherausforderungen auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt von morgen : Gedanken zu vertikaler, horizontaler und sektoraler Integration für nachhaltige Stadtentwicklung

  • Viele Städte haben Nachhaltigkeitsziele, etwa ambitionierte Ziele der Klimaneutralität bis 2030 oder 2035 gesetzt. Dafür haben sie sich beraten lassen, Strategien entwickelt, Konzepte erarbeiten und politisch beschließen lassen und doch fällt auf, dass es mit der Umsetzung der nachhaltigen Stadtentwicklung in konkreten Projekten nicht recht voran geht. Es fällt auch auf, dass unterschiedliche Nachhaltigkeitsziele im Konflikt miteinander stehen: Ein mangelnder Zugang zu bezahlbarem Wohnraum und der Ruf nach Neubau steht im Konflikt zu Flächen-, Klima- und Ressourcenschutz, um nur ein Beispiel zu nennen. Durch unsere Arbeit auf unterschiedlichen politischen Ebenen, vielen inter- und transdisziplinären Projekten für und mit Kommunen, sehen wirViele Städte haben Nachhaltigkeitsziele, etwa ambitionierte Ziele der Klimaneutralität bis 2030 oder 2035 gesetzt. Dafür haben sie sich beraten lassen, Strategien entwickelt, Konzepte erarbeiten und politisch beschließen lassen und doch fällt auf, dass es mit der Umsetzung der nachhaltigen Stadtentwicklung in konkreten Projekten nicht recht voran geht. Es fällt auch auf, dass unterschiedliche Nachhaltigkeitsziele im Konflikt miteinander stehen: Ein mangelnder Zugang zu bezahlbarem Wohnraum und der Ruf nach Neubau steht im Konflikt zu Flächen-, Klima- und Ressourcenschutz, um nur ein Beispiel zu nennen. Durch unsere Arbeit auf unterschiedlichen politischen Ebenen, vielen inter- und transdisziplinären Projekten für und mit Kommunen, sehen wir in dreierlei Hinsicht Gründe hierfür: Kommunale Gestaltungsmöglichkeiten sind eingebettet in übergeordnete Rahmenbedingungen auf Landes-, Bundes- bis hin zur EU und internationalen Ebene. Regulatorische, strategische oder finanzielle Richtungssetzung wirkt sich auf kommunaler Ebene aus. Hier sehen wir den Bedarf einer besseren vertikalen Integration, die den Kommunen eine nachhaltige Entwicklung erleichtert. Auf Ebene der Kommunen selbst sehen wir die Herausforderung der horizontalen Integration von Nachhaltigkeit in die diversen Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse, die durch derzeit bestehende Prozesse und mögliche Konflikte bis hin zu Haushaltsfragen verzögert oder auch verhindert werden. Und schließlich sehen wir komplementär hierzu die Notwendigkeit der sektoralen Integration, um bestehende Synergien zwischen unterschiedlichen Nachhaltigkeitsdimensionen zu nutzen und mögliche Zielkonflikte in gute Kompromisse zu überführen. Im Rahmen des Projekts Triple I haben wir unsere Erfahrungen und Ergebnisse aus diversen Projektkontexten zusammengetragen und möchten sie in diesem Wuppertal Report als Anregung zur Verfügung stellen, sich mit optimierten Prozessen und den dafür nötigen Strukturen im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung auseinanderzusetzen.show moreshow less

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    Release Date: 2025/12/16

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Metadaten
Document Type:Report
Author:Anja Bierwirth, Fiona Bunge, Tim Dünnwald, Jan Wortmann
URN (citable link):https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:wup4-opus-89405
DOI (citable link):https://doi.org/10.48506/opus-8940
Publisher:Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
Place of publication:Wuppertal
Year of Publication:2025
Number of page:38
Series Title (German):Wuppertal Report
Volume:29
Language:German
Divisions:Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik
Dewey Decimal Classification:320 Politik
Licence:License LogoCreative Commons - CC BY - Namensnennung 4.0 International